Vom Fressen und Saufen.

Ernährungsbedingte Verdauungsprobleme im Wettkampf vermeiden – aber wie?

Magen-Darm-Beschwerden während des Wettkampfs können die sportliche Leistung extrem beeinträchtigen und trotzdem sind sie bei Ausdauerathleten keine Seltenheit. Hilfreiche Insider-Tipps von Athleten und Experten findest du hier …

Der Darm ist ein außerordentlich wichtiges Sportler-Organ und zusammen mit dem Magen Bestandteil des Verdauungskanals. Nervosität oder ein erhöhtes Stresslevel vor einem Wettkampf können buchstäblich auf den Magen schlagen. Auch falsche Ernährung kann den Verdauungskanal rebellieren lassen. Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Magenkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall können in unterschiedlichem Schweregrad die Folge sein.

Magen-Darmbeschwerden während des Wettkampfs sind bei Ausdauerathleten keine Seltenheit und haben oft zur Folge, dass nicht die volle Leistung abgerufen werden kann. Nils Daimer, Triathlet des Erdinger Alkoholfrei Perspektivteams wurde mit dieser negativen Erfahrung ebenfalls schon konfrontiert: „Ich hatte dieses Jahr zwei Rennen bei denen ich magenproblembedingt nicht Alles geben konnte. Mein Bauch fühlte sich an wie von innen aufgeblasen. Zu wenig Flüssigkeit war eine der Ursachen“. Neben einem Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) erhöht auch der Verzehr von schwer verträglichen (dazu zählen v.a. fett- und ballaststoffreiche) Lebensmitteln, in den letzten Stunden vor oder während einer intensiven Belastung, das Risiko für Verdauungsbeschwerden. Auf Salami-Vollkornbrote, Bratkartoffeln mit Würstchen und Co sollte daher besser verzichtet.

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